Der Inn
Heute habe ich von ihm geträumt, auf der Suche nach meinem zu Hause. In diesem Traum habe ich noch selbst zu mir gesagt "Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen?"
Der Inn ist kalt, sehr kalt, trotzdem hat er mir als Kind gereicht um an den Sandbänken zu spielen und im Wasser zu plantschen, Steine zu werfen, Tiere beobachten und was man so alles an einem Fluß machen kann.
Dann wurde er "kanalisiert" weil er ganz böse mal sein Umland überschwemmte. Das Ergebnis war dann ein gesunkener Grundwasserspiegel.
Heute sind die Planer ein wenig klüger geworden, schon lange hat der Inn sich wieder seine Mäander aus feinem weißen Sand angelegt.Wenn die Schneeschmelze vorbei ist, zeigt sich ein paradiesisches Bild.
Als junge Frau lernte ich von ihm, meine Gedanken zu betrachten, versteckte Räume zu finden und zu hüten und was es bedeutet, man selbst zu bleiben, auch wenn man sich äußerlich verändert.
Abends auf der Universitätsbrücke in Innsbruck bei Sonnenuntergang zieht er sich wie ein goldenes Band durch das Land. Dieses Bild habe ich von ihm mitgenommen, als ich ihn verließ.
Ich vermisse ihn - sehr
sternensilber am 01. Januar 13
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Traurigkeit
Macht mich etwas traurig oder macht es mich zornig? Am Mass meiner Traurigkeit erkenne ich, wie weit ich bei mir bin, denn was der Schöpfung widerspricht, was sich von ihr entfernt, macht mich sehr traurig.
Bin ich zornig, dann geht es nur um mich und das entspricht nicht meinem Inneren Plan.
Die Verbundenheit aller Dinge ist mir bewußt, deshalb kann ich nur zornig sein, wenn ich mich selbst von der Schöpfung entfernt habe.
Es ist schön, immer wieder zurück zu können.....
Und alles leuchtet aus sich selbst
sternensilber am 31. Dezember 12
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Schwellen...
....sind Gelegenheiten. Sie schenken Möglichkeiten, lassen Veränderung zu.
Natürlich ist das mitunter etwas Bedrohliches..."meine Güte, ich weiß ja gar nicht, was da auf mich zukommt..."..
Weißt Du das denn, wenn du morgens das Haus verläßt?
Natürlich nicht, du bist es nur gewohnt, diese Schwelle zu überschreiten.
Was, wenn du morgens nicht nach links - wie gewohnt- sondern nach rechts gehst?
Laß dich doch mal überraschen!
Einen guten Übertritt in das Neue Jahr wünsch ich allen
sternensilber am 29. Dezember 12
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Hoffnung?
Hoffnung ist ein Konzept, das ich nicht verstehe.
Zu oft habe ich Menschen gesehen, die Verantwortung abgeben und "hoffen", dass schon "alles gut wird" -zu oft habe ich gesehen, dass Hoffnung dazu führt, dass NICHTS getan wird - zu oft habe ich gesehen, wie Hoffnungen ent-täuscht werden.
Bin ich deshalb ein Pessimist?
Nein, im Gegenteil.
Ich habe Vertrauen, sehr viel Vertrauen - in mich selbst, in meine Schöpferin, in meine Begleiter.
Oft verstehe ich nicht gleich, warum etwas geschieht, doch mit etwas Abstand wird es sichtbar, dass mir zu-fällt, was ich brauche, um zu tun, was zu tun ist.
Und ich bin voller Zuversicht, dass das was ich tue, auch Früchte trägt - früher oder später.
Hoffen ist mir einfach zu passiv, zu fremdentschieden.
Ich schenke Euch auch ein wenig von meiner Zuversicht und meinem Vertrauen - wenn ihr es haben wollt.
Sternensilber
sternensilber am 29. Dezember 12
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